WINTER, 7. Januar 2010
Evessen, 8.15h, -12°C, 35 Zentimeter Schnee.
Es dauert eine halbe Stunde, dann erst kann der blaue Passat Kombi wieder fahren. Zwischen Rädern und Karosserie haben sich Burgen wie von selbst erbaut; Türme aus Firn, Streusalz, Granitsteinchen, Dreck.
In Hachum gehen sieben Kartoffelsäcke in den Wagen. Vom Dörfchen bei Evessen aus folgt der Wagen der Straße nach Dettum, um im Ortszentrum auf den Feldweg in Richtung Vilgensee abzubiegen.
Am Torfbruch unweit des Vilgensees weidet die größte von Norberts Schafsherden. Vier bis fünf 25kg-Säcke Kartoffeln fressen die Coburger Füchse und Weissen Hornlosen Heidschnucken. Vor allem die jüngeren Tiere fressen noch lieber Heu.
Laut Norbert brauchen die Tiere die Faserstoffe der getrockneten Gräser und Leguminosen. “Fressen die Schafe im Winter nur Kartoffeln, dann gerät ihre Verdauung durcheinander. Dann kommen hinten grüne Flädchen raus.”
Das Ideal von dem, was bei Schafen hinten raus kommen soll, sind “geröstete Kaffeebohnen”.
Vom Vilgensee aus geht es dann zur zweiten Station, zur Beeke unterhalb von Gilzum.
Kommentare
es gibt ja den Schaf- und Küstenblog Sakana, mit tausenden von Schafbildern und vielleicht auch Kaffebohnen und momentanen Schafentzug.
Ich merke gerade das ich diesen Blog deutlich öfter lesen sollte- da kommt man echt auf Ideen.
Tja Roulette System, dann probiere es mal aus. Vielleicht wagt ja, wer gewinnt!- Wahrscheinlich wegen der von dir angegebenen Homepage ist dein Kommentar als “Spam” klassifiziert und deshalb erst jetzt von mir entdeckt worden…
Und vielen Dank Anke, “Sakana” ist süß!