GARTEN 2

Der Umzug hat an den Kräften genagt. Alles aber wird entschädigt, wenn der Blick aus dem Fenster die Wiese streift und hinauf gleitet über die Büsche zu den Bäumen. Der Kastanienbaum leuchtet halb, halb modert er vor sich hin in braun und gelb. Zwei Apfelbäume, zwei Walnussbäume, fünf Kirschen, zwei Eiben, ein Birnenbaum, eine Zwetschge.

Es ist Alex’ Idee gewesen, einige Pilzsporen in den halb verfaulten Baumstamm  einzuimpfen. Holunder, Erdbeeren, und, Krönung der Schöpfung, Himbeersträucher wachsen.

Eingerahmt von je einem Kräuterbeet an den Seiten des Gartens. Im Süden und im Westen fassen zwei Zuläufe der Beeke das Grundtsück. Dahinter Feuchtgebiete, kein Wortspiel vorgesehen, und Koppeln und Weiden. Vier Pferde rechts, eine Eiche links, sie steht halt da, müsste jetzt nicht unbedingt ein derart symbolistischer Kram von einem Baum sein, sie steht halt nur da.

Wind kommt jetzt auf. Er vertreibt den Hochnebel allmählich und lässt die Sonne wie die Sonne wirken; nicht länger wie einen Mond zur falschen Tageszeit.