UNTERWEGS IN EILUM
Auf München folgt das erste Heimspiel, “Hacken” live auf dem Lindenhof in Eilum.
In Eilum weht ein moderater Wind, die Blüten fallen von den Apfel- und Kirschbäumen ab und wiegen sich wie Schiffchen, bevor sie weich landen. Die Evessener kommen mit dem Fahrrad, die Lobecker mit dem Auto.
Ursula vom Lindenhof hat Bänke und Stühle mitten in den neuen Hofladen platziert. Die Kühlschränke brummen noch, bei der Lesung bleiben sie still.
Überhaupt hört dieses Publikum sehr konzentriert zu, und auch die improvisierte Reihenfolge mit dem Einstieg über den Lindenhof geht auf.
Am Ende beginnt es allmählich, zu dämmern. Und weit hinter Asse und Harz flackert es.
Das Gelb und Neonblau des Wetterleuchtens rückt in den Abendstunden immer näher. Am nächsten Morgen hat es dann doch wieder nur bis Lucklum geregnet. Die jungen Kohlpflanzen und Zucchini und Hokkaidos im ersten kleinen Beet des Garten 2 brauchen gleich wieder Wasser.
Doch der Bach ist nah und der Wasserläufer da.