<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>Hacken</title>
	<atom:link href="http://hacken.spex.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://hacken.spex.de</link>
	<description>von Christoph Braun</description>
	<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:41:27 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>WINTER, 4. März 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/03/04/winter-4-marz-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/03/04/winter-4-marz-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 11:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=450</guid>
		<description><![CDATA[Evessen, 8.07h, 4°C.
Seit vielen tausend Jahren leben Menschen in den Ebenen zwischen Asse und Elm. Insbesondere die Industrialisierung der Landwirtschaft hat inzwischen den Boden austrocknen lassen: Es gibt keine Seen, keine Weiher, kaum noch Teiche in diesem Land. Das führt zur Wertschätzung des Lebensraumes Wasser.
Der sogenannte Vilgensee etwa, wo noch die Schafe weiden, um bald [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 8.07h, 4°C.</p>
<p>Seit vielen tausend Jahren leben Menschen in den Ebenen zwischen Asse und Elm. Insbesondere die Industrialisierung der Landwirtschaft hat inzwischen den Boden austrocknen lassen: Es gibt keine Seen, keine Weiher, kaum noch Teiche in diesem Land. Das führt zur Wertschätzung des Lebensraumes Wasser.</p>
<p>Der sogenannte <a title="Google Maps: Vilgensee" href="http://maps.google.de/maps?q=vilgensee&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;hl=de&amp;tab=wl" target="_blank">Vilgensee</a> etwa, wo noch die Schafe weiden, um bald wieder der Rinderherde des Lindenhofes Platz zu machen, ist lediglich ein Ententümpel.</p>
<p>Aus Respekt vor dem Wasser und seiner Bewohner wird in diesen Nächten die L 629 <a title="Braunschweig Touren: Reitlingstal" href="http://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Erkerode1.htm" target="_blank">Reitlingstal</a> im Elm regelmäßig zwischen 23h und 6h gesperrt. Es ist die Zeit der Krötenwanderung, und die Untere Naturschutzbehörde macht große Politik auf kommunaler Ebene, indem sie zum Schutz der Amphibien eine der wenigen Routen durch den Höhenzug stundenlang unterbricht, bis zu fünfzehn Nächte in diesen Wochen.</p>
<p>Denn wenn die Bodentemperaturen steigen, verlassen Molche, Frösche und Kröten ihr Winterquartier. Sie suchen stets den Weg zu jenen Gewässern, in denen die Tiere selbst geschlüpft sind. Dort pflanzen sie sich fort.</p>
<p>Circa 20 Meter pro Stunde legen Sie dabei zurück; beim Überqueren von Straßen haben Amphibien also keine Chance gegen Kraftfahrzeuge. Es kann Empfindungen höchsten Glücks auslösen zu sehen, wie abends in Erkerode die Schranken zu Boden gelassen, die Straßen gesperrt werden. Eine Verkehrsschild-Kröte und der lapidare Kommentar &#8220;Krötenwanderung&#8221; machen begreifbar, was im Reitlingstal vor sich geht, überlässt man es eine Weile sich selbst.</p>
<p>Lurch des Jahres ist der <a title="NABU: Teichmolch" href="http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/naturdesjahres/2010/11716.html" target="_blank">Teichmolch</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/03/04/winter-4-marz-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 24. Februar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/02/24/winter-24-februar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/02/24/winter-24-februar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Das Große Evessener Liederbuch]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=447</guid>
		<description><![CDATA[Evessen, -0,1°C, Ost-Wind, Böen.
Das entscheidende Merkmal für die Aufnahme eines Songs in das Große Evessener Liederbuch ist: Singbarkeit. Wie gut sind die Zeilen zu singen? Welche Melodien verführen zu neuen Zweit-Stimmen on the fly? Was lässt den Tumulus brummen?
Nicht Kriterien wie Pop-Relevanz oder der Einfluss eines Songs auf die Geschichte stehen im Liederbuch also im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, -0,1°C, Ost-Wind, Böen.</p>
<p>Das entscheidende Merkmal für die Aufnahme eines Songs in das <a title="Hacken: Liederbuch" href="http://hacken.spex.de/tag/das-grose-evessener-liederbuch/" target="_blank">Große Evessener Liederbuch</a> ist: Singbarkeit. Wie gut sind die Zeilen zu singen? Welche Melodien verführen zu neuen Zweit-Stimmen <em>on the fly</em>? Was lässt den <a title="Denkmalpflege: Tumulus Evessen" href="http://www.denkmalpflege.bsl-ag.de/index.php?id=131" target="_blank">Tumulus</a> brummen?</p>
<p>Nicht Kriterien wie Pop-Relevanz oder der Einfluss eines Songs auf die Geschichte stehen im Liederbuch also im Mittelpunkt. Am Abend will Schönheit her. Sie kann entstehen durch das Aufeinandertreffen einer Stimme mit passenden Stoffen. Diese Momente erzeugen ist, was das Große Evessener Liederbuch möchte.</p>
<p>Eros des Singens.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/02/24/winter-24-februar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 17. Februar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/02/17/winter-17-februar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/02/17/winter-17-februar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 11:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=443</guid>
		<description><![CDATA[Blau, weiß, gelb; am Abend alle Rot- und Rosa-Töne, als die Sonne untergeht. Das Land hat seine Monochromie aufgebrochen.
Kartoffeln sortieren für den Lindenhof. Für den Winter ist die Sortier-Anlage in einen geschlossenen Raum umgezogen; Neon-Leuchten, eine aus Gasflaschen improvisierte Heizung, die sich bei Unterschreiten von, ja, was, 4 Grad Celsius vielleicht von selbst anschaltet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blau, weiß, gelb; am Abend alle Rot- und Rosa-Töne, als die Sonne untergeht. Das Land hat seine Monochromie aufgebrochen.</p>
<p>Kartoffeln sortieren für den <a title="Lindenhof Eilum" href="http://www.eilum.de/lindenhof.html" target="_blank">Lindenhof</a>. Für den Winter ist die Sortier-Anlage in einen geschlossenen Raum umgezogen; Neon-Leuchten, eine aus Gasflaschen improvisierte Heizung, die sich bei Unterschreiten von, ja, was, 4 Grad Celsius vielleicht von selbst anschaltet und dann fackelt wie der Raketenantrieb in einem frühen James Bond-Streifen.</p>
<p>Der Staub von den Kartoffeln, die in Tonnen über das Laufband rollern, kann also nicht nach Außen abziehen. Das Tragen von Mundschutz wird empfohlen. Ein Fahrrad steht im Raum und hat am Ende des Tages einen Sandsturm erlebt.</p>
<p>Nach einer Tonne <a title="Hofladen Max: Agria" href="http://www.hofladen-max.de/wissen-a-bis-z/agria-kartoffel__1.htm" target="_blank">Agria</a> am Morgen beginnt die neue Ära: Markus vom Lindenhof holt die ersten Saat-Kartoffeln der Sorte <a title="Pflanzen im Web: Ditta" href="http://www.pflanzen-im-web.de/pflanzen/pflanzen-suche/Gemuese/Kartoffel-Ditta-Solanum-tuberosum.php" target="_blank">Ditta</a> aus dem Lager und lädt sie mit dem Gabelstapler auf das Laufband. Anpflanz-Kartoffeln, ein Glücksversprechen, auch wenn sie erst im Fühjahr, im April ausgesät werden.</p>
<p>In einem Abstand von 37 cm werden sie in den Boden versenkt. Im Frühling.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/02/17/winter-17-februar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 15. Februar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/02/15/winter-15-februar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/02/15/winter-15-februar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 10:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=432</guid>
		<description><![CDATA[Evessen, 11.34h, -4°C.
Immer wieder wird die Frage nach geografischer Eindeutigkeit laut. Wie es aussieht hier. Ein Versuch.
Evessen liegt am Südhang des Elm, einem Höhenzug in Südostniedersachsen. Der höchste Gipfel des Miniatur-Mittelgebirges liegt direkt über dem Dorf. Das Eilumer Horn passiert mit seinen 323 Metern locker die 300 M ü.N.; eine Marke, die im Norden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 11.34h, -4°C.</p>
<p>Immer wieder wird die Frage nach geografischer Eindeutigkeit laut. Wie es aussieht hier. Ein Versuch.</p>
<p>Evessen liegt am Südhang des Elm, einem Höhenzug in Südostniedersachsen. Der höchste Gipfel des Miniatur-Mittelgebirges liegt direkt über dem Dorf. Das Eilumer Horn passiert mit seinen 323 Metern locker die 300 M ü.N.; eine Marke, die im Norden und Westen, auf den Wegen nach Hamburg und Berlin etwa, nicht noch einmal überschritten wird.</p>
<p>Das Dorf blickt auf eine weite Ebene, die im Westen von der Achse Wolfsburg-Braunschweig, im Süden vom Panorama Salzgitter-Harz und im Norden vom Großen Bruch als Ausläufer der Magdeburger Börde bestimmt wird.</p>
<p>Der Blick nach Osten indes geht nach oben: Dort bestimmt der Brocken das Bild. Im Winter sind seine Schemen zu erkennen, von Frühjahr bis Herbst meist die Spitze, die weiten Westflanken und die Radare auf dem Gipfelplateau.</p>
<p>Evessen mit seinen knapp 1100 Einwohnern gehört zur Samtgemeinde Sickte und liegt im sogenannten Wolfenbütteler Land. Der ICE hält in Braunschweig. Diese lieblose Stadt ist 45 Fahrradminuten entfernt; der Vorteil: Berlin, Hamburg, Leipzig, alles ist von hier aus in 80, 90 Minuten da.</p>
<p>Die Region an der Grenze zu Sachsen-Anhalt wird im volkstümlichen Slang auch als “Zwischen Harz und Heide” bezeichnet: Im Nordwesten Braunschweigs beginnt bereits die Kargheit aus Wacholder, Kiefer, Sand und Kraut und Gestrüpp.</p>
<p>Es ist ein Ausguck hier. Ein weites, hügeliges Land, irgendwie vergessen. Auf dem Muschelkalksandstein des Elm wachsen Pflaumen, Zwetschgen, Kirschen und Äpfel. Von der Sonne verwöhnt.</p>
<p>Neben den Obst-Plantagen werden diverse konventionelle Höfe bewirtschaftet. In Evessen gibt es außerdem den Demeter-Hof Plättner und den Bioland-Hof Ehrhardt. AtheneBio sowie der Lindenhof in Eilum liegen etwa 5 Kilometer von Evessen entfernt und sind über einen Feldweg-Straßen-Mix zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/02/15/winter-15-februar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 13. Februar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/02/12/winter-13-februar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/02/12/winter-13-februar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 21:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Auflegen]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=425</guid>
		<description><![CDATA[Evessen, 21.27h, -4°C.
Alles weiß auch in &#8220;The Depths&#8220;, einem als &#8220;Album&#8221; veröffentlichten Werk aus zehn Tracks des Techno-Produzenten JPLS.
JPLS erzeugt hier eine Leere, im Sinne von Voidness: einen Raum, der von Weite und Eintönigkeit geprägt ist. Und von Funkyness. Anders als die charakteristischen Produktionen des Basic Channel-Umfeldes zielen die abstrakten Schleifen nicht auf die Unendlichkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 21.27h, -4°C.</p>
<p>Alles weiß auch in &#8220;<a title="Minus: The Depths" href="http://www.m-nus.com/#data.pl?release=MINUS84mp3;MiddleAndRight" target="_blank">The Depths</a>&#8220;, einem als &#8220;Album&#8221; veröffentlichten Werk aus zehn Tracks des Techno-Produzenten <a title="Homepage: JPLS" href="http://www.boomklik.com/" target="_blank">JPLS</a>.</p>
<p>JPLS erzeugt hier eine Leere, im Sinne von <em>Voidness</em>: einen Raum, der von Weite und Eintönigkeit geprägt ist. Und von Funkyness. Anders als die charakteristischen Produktionen des <a title="Homepage: Basic Channel" href="http://www.basicchannel.com/" target="_blank">Basic Channel</a>-Umfeldes zielen die abstrakten Schleifen nicht auf die Unendlichkeiten des Weltraumes ab. Perkussive Loops, Echos und Delays schreiten durchaus begrenzte Orte ab; es gibt keine Funksignal-Synthesizer, keine Harmonien, die Statthalter für die beliebten Geschichten vom &#8220;Leben da draußen im Universum&#8221; spielen dürften.</p>
<p>Eine Farbe, einige verschiedene Tonwerte, Weiß. Dieser Sog ist riesengroß, und es ist schade, dass &#8220;The Depths&#8221; aus einem bestimmten Grund eine so geringe mediale Aufmerksamkeit erhält. Denn &#8220;The Depths&#8221; erscheint auf <a title="Homepage: Minus" href="http://www.m-nus.com" target="_blank">Minus</a>, dem Label <a title="Homepage: Richie Hawtin" href="http://www.richiehawtin.com/" target="_blank">Richie Hawtins</a>, das wie kein anderes für die Aufmerksamkeit steht, die Minimal Techno in den vergangenen Jahren erfahren hat.</p>
<p>Vom Spezialisten-Sound entwickelte sich Minimal im Verlauf der letzten Jahre erst zum prägenden Sound der hippen Clubs, und von da aus zum neuen Techno-Mainstream. Jetzt, da House wieder sowas von en vogue ist, gehört Minimal Techno wieder zu den sogenannten Genres, und da es das Gespräch von gestern ist, werden auch die herausragenden Produktionen überhört.</p>
<p>&#8220;The Depths&#8221; jedenfalls, in all seiner Konzentriertheit und seiner wunderbar hypnotischen Qualitäten, &#8220;The Depths&#8221; schwingt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/02/12/winter-13-februar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 11. Februar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/02/11/winter-11-februar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/02/11/winter-11-februar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=421</guid>
		<description><![CDATA[Evessen, 6.58h, -11°C.
Ein neuer Tag im White Cube.
Als wäre dieser Winter gekommen, ein reizarmes Leben vorzuschlagen.
Beim ersten Blick aus dem Fenster hat es schon wieder geschneit. Die Haustür öffnet sich, und der Hausmeister kehrt schon wieder Schnee. Beim Passieren der Strasse fällt man schon wieder hin. Oder schon wieder nicht, heute nicht.
Ringsum hat der Schnee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 6.58h, -11°C.</p>
<p>Ein neuer Tag im <em>White Cube</em>.</p>
<p>Als wäre dieser Winter gekommen, ein reizarmes Leben vorzuschlagen.</p>
<p>Beim ersten Blick aus dem Fenster hat es schon wieder geschneit. Die Haustür öffnet sich, und der Hausmeister kehrt schon wieder Schnee. Beim Passieren der Strasse fällt man schon wieder hin. Oder schon wieder nicht, heute nicht.</p>
<p>Ringsum hat der Schnee alles bedeckt. Auch die Luft ist voller weißer Kristalle. Bei dieser Kälte sehen sie aus wie Sterne. Nur die steileren Hänge entblößen Grasreste und Boden. Der Wind war&#8217;s. Lediglich Fetzen der Kargheit, unterstreichen diese Ruinen der altbekannten Umgebung noch die Leere.</p>
<p>Alles, was nicht weiß ist, wirkt überdimensioniert; der Mäusebussard auf der Erle, die Spuren der Wildschweinrotte.</p>
<p>Besuchen Sie die Galactic Voids.</p>
<p>Wir haben das nun erlebt, voll schön. Bitte nicht für immer.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/02/11/winter-11-februar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 3. Februar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/02/03/winter-3-februar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/02/03/winter-3-februar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Athene Bio]]></category>

		<category><![CDATA[Lindenhof]]></category>

		<category><![CDATA[Schafe hüten]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=416</guid>
		<description><![CDATA[Acht Lämmchen im Torfbruch am Vilgensee, und fast täglich werden es mehr.
Wie auch immer das Niedlich-Schema funktioniert: Es funktioniert. Diese Köpfchen. Dieses Fell, gerunzelt in Wellen und Locken und Verdickungen.
Das Tappsen.
Mähhähäa, Mähhhhähä, Mähähee tirilieren sie mit ihren dünnen Stimmchen und verausgaben sich dabei. Nicht selten müssen sie ihr Tönen abbrechen. Es fehlt ihnen einfach noch die Kraft.
Sechs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Lämmchen im <a title="Allmende: Aktion Torfbruch" href="http://www.eilum.de/torfbruch.html" target="_blank">Torfbruch</a> am Vilgensee, und fast täglich werden es mehr.</p>
<p>Wie auch immer das Niedlich-Schema funktioniert: Es funktioniert. Diese Köpfchen. Dieses Fell, gerunzelt in Wellen und Locken und Verdickungen.</p>
<p>Das Tappsen.</p>
<p>Mähhähäa, Mähhhhähä, Mähähee tirilieren sie mit ihren dünnen Stimmchen und verausgaben sich dabei. Nicht selten müssen sie ihr Tönen abbrechen. Es fehlt ihnen einfach noch die Kraft.</p>
<p>Sechs der Tierbabys laufen im kakaobraunen Fell herum; eines in Schokoladencreme, und eines im Naturweiß der Heidschnucken.</p>
<p>Manch ein Muttertier stampft mit dem Fuß, sobald man sich den Kleinen nähert.</p>
<p>Und der Code, er operiert und operiert mit bewundernswerter Exaktheit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/02/03/winter-3-februar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 1. Februar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/02/01/winter-1-februar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/02/01/winter-1-februar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Wald]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=411</guid>
		<description><![CDATA[Khaki, rosa, weißgrau; länglich, rund. Geformt wie die Porenkapsel einer Mohnblume. Mitten im Winter, mitten in den unablässigen Schneestürmen treiben Bäume und Hecken ihre Knospen aus.
Das führt zu harten Kontrasten, wenn die frühlingshaften Farben ganz allmählich in der weißen Wüste erscheinen; der Wind brandet scharf aus Osten an. Der Code, das Geheimprogramm der Natur, operiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Khaki, rosa, weißgrau; länglich, rund. Geformt wie die Porenkapsel einer Mohnblume. Mitten im Winter, mitten in den unablässigen Schneestürmen treiben Bäume und Hecken ihre Knospen aus.</p>
<p>Das führt zu harten Kontrasten, wenn die frühlingshaften Farben ganz allmählich in der weißen Wüste erscheinen; der Wind brandet scharf aus Osten an. Der Code, das Geheimprogramm der Natur, operiert störungsfrei.</p>
<p>Wie nachvollziehbar das Konzept der Naturreligionen damit erscheint. Gott des Windes, Göttin der Sonne, des Mäusebussards und der Weidenkätzchen. Logischer, viel nachvollziehbarer als die Idee einer einzigen göttlichen Instanz.</p>
<p>Eine kleine Enttäuschung auf dem &#8220;Festival Of Darkness&#8221; am vergangenen Freitag in Braunschweig: Obwohl die Bands das ganze Spektrum der Schwarzen Szene von Mainstream-Gothic Rock bis hin zu Neo-EBM abbildeten, fehlten unter den kahlgeschorenen Muskelmännern und Vampir-Ladies die Visual Keis.</p>
<p>Sie sind immer so gut geschminkt. Sie sollten eigentlich die Make Up-Policy des Jahres 2010 inspirieren. Ein gutes Puder fehlt noch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/02/01/winter-1-februar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 19. Januar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/01/19/winter-19-januar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/01/19/winter-19-januar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Athene Bio]]></category>

		<category><![CDATA[Garten]]></category>

		<category><![CDATA[Schafe hüten]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=402</guid>
		<description><![CDATA[Im Gewächshaus baumeln Seile von den Tomatenstangen herab. Die Erde in den Beeten erholt sich; kein Sonnenstrahl dringt durch die transparenten Folien ins Innere. Nur Lichtschwaden aus Grau und Weiss. Draußen schmilzt der Schnee. Schon seit Tagen tröpfelt es, rinnen Bachläufe um die Graswurzeln, und die abgehenden Dachlawinen krachen und poltern, als kalbte ein Gletscher.
Immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gewächshaus baumeln Seile von den Tomatenstangen herab. Die Erde in den Beeten erholt sich; kein Sonnenstrahl dringt durch die transparenten Folien ins Innere. Nur Lichtschwaden aus Grau und Weiss. Draußen schmilzt der Schnee. Schon seit Tagen tröpfelt es, rinnen Bachläufe um die Graswurzeln, und die abgehenden Dachlawinen krachen und poltern, als kalbte ein Gletscher.</p>
<p>Immer noch ist die Route von Ampleben hoch in den Elm nicht passierbar, denn über mehrere hundert Meter Straßenlänge haben Sturm und Schnee sich eigene Gebirge errichtet. Immer noch sind die Feldwege nur mit dem Traktor zu bewältigen.</p>
<p>Am Vilgensee indes sind die ersten beiden Lämmchen zur Welt gekommen. Coburger Fuchsbabys, bärenbraun und zottelig, auf der Stirn je einen weißen Fleck.</p>
<p>Und Bianca plant die Beete für das Frühjahr.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/01/19/winter-19-januar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>WINTER, 18. Januar 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/01/18/winter-18-januar-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/01/18/winter-18-januar-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 23:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Athene Bio]]></category>

		<category><![CDATA[Schafe hüten]]></category>

		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hacken.spex.de/?p=397</guid>
		<description><![CDATA[Die Barnstorfer Salzwiese erstreckt sich zwischen den Dörfern Warle und Barnstorf im Süden Schöppenstedts. Sie gehört zu den wenigen Binnen-Salzbiotopen in Deutschland und steht unter Naturschutz.
Das Land Niedersachsen schreibt dazu:
Die Salzwiese befindet sich im tief gelegenen Bereich einer breiten Talmulde, in der salzhaltige Grundwässer an die Oberfläche aufsteigen und zeitweise in offenen Lachen die Bodenoberfläche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Region Braunschweig: Salzwiese Barnstorf" href="http://www.region-braunschweig.de/natur/orte/barnstorf-01.html" target="_blank">Barnstorfer Salzwiese</a> erstreckt sich zwischen den Dörfern Warle und Barnstorf im Süden Schöppenstedts. Sie gehört zu den wenigen Binnen-Salzbiotopen in Deutschland und steht unter Naturschutz.</p>
<p>Das Land Niedersachsen schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>Die Salzwiese befindet sich im tief gelegenen Bereich einer breiten Talmulde, in der salzhaltige Grundwässer an die Oberfläche aufsteigen und zeitweise in offenen Lachen die Bodenoberfläche bedecken. Durch einen Graben ist das Gebiet in zwei etwa gleich große Bereiche geteilt, in deren Zentren jeweils stark salzhaltige, vegetationslose Schlammstellen liegen. Daran angrenzend finden sich, in Abhängigkeit von der Salzkonzentration, charakteristische Halophytenbestände wie Queller-Fluren, Salzschwaden-Rasen und Salzaster-Bestände. In den Randbereichen schließen sich Flutrasen und Weidelgras-Weiden an.</p></blockquote>
<p>Auf der drei Hektar großen Fläche der Salzwiese lässt Norbert ein Dutzend Jungschafe weiden. Auf den ersten Blick schon vermittelt die Wiese eine Fremdheit. Die Zusammenhänge rutschen ab. Man kennt die Pflanzen einfach nicht, und sie kommen außerhalb der Küste selten genug vor.</p>
<p>Der Queller etwa taucht üblicherweise in einem anderen Kontext auf. Seine gummiartigen Büsche markieren die Küstenlinien an der See. Der Ästige Queller nämlich ist Pionier; die Pflanze, die ganz nahe am Salwasser zu wachsen vermag.</p>
<p>Es ist also ein Privileg, die Salzwiese überhaupt zu betreten. Selbst Naturschutzschafe brauchen im harten Winter eben Überlebenshilfe. Inzwischen ist die Herde nur noch von der Barnstorfer Seite aus zu erreichen. Der Feldweg, der von Warle aus zur Wiese führt, ist nicht mehr zu passieren.</p>
<p>So bleibt nur der Fußweg vom Barnstorfer Fußballplatz aus. Der Schnee ist tief, der Kartoffelsack fällt immer und immer wieder vom Schlitten herunter, der Ostwind pfeift hart ans Ohr.</p>
<p>Und doch: Pri!vi!leg!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hacken.spex.de/2010/01/18/winter-18-januar-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
