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	<title>Hacken</title>
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	<description>von Christoph Braun</description>
	<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:38:12 +0000</pubDate>
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		<title>SOMMER, 30. August 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[August 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Pflanzenporträt]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 5.31h, 10°C.
Der Regen hatte die Telefonleitungen lahmgelegt, jetzt prasselt er auf den Elm herunter. Den Pilzen gefällt das.
Sie wachsen in seltener Artenvielfalt im von Buchen dominierten Wald. Am Steinbruch offenbart ein Satansröhrling seine riesigen, weißen Fruchtkörper. Die Poren unter dem Hut leuchten in tiefdunklem Purpur. Dazu verströmt der Pilz einen Duft von Waldboden an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 5.31h, 10°C.</p>
<p>Der Regen hatte die Telefonleitungen lahmgelegt, jetzt prasselt er auf den Elm herunter. Den Pilzen gefällt das.</p>
<p>Sie wachsen in seltener Artenvielfalt im von Buchen dominierten Wald. Am Steinbruch offenbart ein <a title="AWL: Boletus satanas" href="http://www.awl.ch/pilze/pilz_dateien/boletus_satanas/index.htm" target="_blank">Satansröhrling</a> seine riesigen, weißen Fruchtkörper. Die Poren unter dem Hut leuchten in tiefdunklem Purpur. Dazu verströmt der Pilz einen Duft von Waldboden an Kieselerde. Es ist schade, dass ausgerechnet dieser wunderschöne, duftende Röhrling als einer der wenigen seiner Familie giftig ist.</p>
<p>Darm und Magen können ihn nicht vertragen.</p>
<p>Anders als seine Verwandten, die Steinpilze und Rotkappen, Butterpilze und Maronen.</p>
<p>Am Ende liegt eine Probierportion aus Krauser Glucke und einem Maronenpilz auf dem Tisch. Die meisten der <a title="123Pilze: Flocki" href="http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Flocki.htm" target="_blank">Flockenstieligen Hexenröhrlinge</a> erwiesen sich als zu betagt.</p>
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		<title>SOMMER, 18. August 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[August 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Bass]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Bass
-Erster Eintrag-
Ein Track


&#8220;Dragonpop&#8221; von Ill Blu eröffnet neue Perspektiven für Subwoofer-Klanglandschaften. Das Stück verwendet die ganze Energie darauf, die Cheesyness so vieler UK Funky-Produktionen zu überkommen.
Ill Blu sind ein Duo aus dem Londoner West-End. Mit dem Stück &#8220;The Funky House&#8221; sorgte das Produzententeam aus Def1 und Jreel vor zwei Jahren für Aufmerksamkeit, so leichtfüßig schienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><strong>Bass</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>-Erster Eintrag-</strong></p>
<p style="text-align: center"><strong>Ein Track<br />
</strong>
</p>
<p style="text-align: center">&#8220;Dragonpop&#8221; von <a title="MySpace: Ill Blue" href="http://www.myspace.com/illblu" target="_blank">Ill Blu</a> eröffnet neue Perspektiven für Subwoofer-Klanglandschaften. Das Stück verwendet die ganze Energie darauf, die Cheesyness so vieler UK Funky-Produktionen zu überkommen.</p>
<p style="text-align: center">Ill Blu sind ein Duo aus dem Londoner West-End. Mit dem Stück &#8220;The Funky House&#8221; sorgte das Produzententeam aus Def1 und Jreel vor zwei Jahren für Aufmerksamkeit, so leichtfüßig schienen synkopierte Einsätze von Bongos und elektronischen Basslines durch das Arrangement zu schweben.</p>
<p style="text-align: center">Erschienen war das Stück unter dem Künstler-Pseudonym Frontline. So nennen sich Ill Blu, wenn sie mit Sängerin und Rapperin Princess Nyah in Erscheinung treten.</p>
<p style="text-align: center">Ganz im Gegensatz zu zu diesem Pop-Vorhaben konzipierten Ill Blu nun ihre ersten beiden Stücke für das Label Hyperdub. Die Firma von Steve Goodman entzog sich von Anfang an allen Trends durch die Flucht nach vorne und ist gerade dadurch zum Synonym für Dubstep geworden. Def 1 und Jreel lassen auf dem Stück <a title="Boomkat: Bellion/ Dragon Pop" href="http://boomkat.com/downloads/313532-ill-blu-bellion-dragon-pop" target="_blank">&#8220;Dragonpop&#8221;</a> erkennen, für Hyperdub alles geben zu wollen. Es kommt schließlich einem Ritterschlag gleich, bei Goodman veröffentlichen zu können und sorgt überdies für hohen Umsatz der zentralen digitalen Währung: Aufmerksamkeit.</p>
<p style="text-align: center">&#8220;Dragonpop&#8221; hebt an mit einer simplen Schaukelbewegung aus Bongos und Rasseln. Wenig später setzt sich die Dynamik in Gang, wenn sich Basstrommel und Snare-Drum in den Offbeat zu dieser Matrix einfügen. So klingt &#8220;Dragonpop&#8221; nach dem Essenzialisieren des UK Funky-Prinzips, nämlich sich eine Welt vorzustellen, in der die Sturheit des Viervierteltakts nur zusammen möglich wird mit der Schönheit des Stolperns, also der Synkope.</p>
<p style="text-align: center">Gleichzeitig entfaltet das Stück eine Leere, wie sie zuletzt Shackleton auf seinem einflussreichen Dubstep-Teil &#8220;New Dawn&#8221; zu erzeugen vermochte.</p>
<p style="text-align: center"><em>Anmerkung: <a title="spex.de: Bass" href="http://www.spex.de/2008/05/08/Bass/" target="_blank">&#8220;Bass&#8221;</a>, so lautete der Titel der Kolumne von Christoph Braun über Bass-Musik zwischen 2007 und 2009 auf spex.de. Da die Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit des Dub weiterhin markerschütternde Sounds hervorbringt, ist&#8221; Bass&#8221; wieder da.</em></p>
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		<title>SOMMER, 16. August 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 13:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Pflanzenporträt]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 6.26h, 12°C.
Lang streckt sich die Ostseite des Elm von Ampleben bis nach Schöningen. Die oberen 50 Höhenmeter versinken in weißen Wolken, Schottland ist hier. An den Hängen weiter unten kommt jetzt die Brombeere.
Sie ist die Frucht zur Übergangszeit zwischen Spätsommer und Frühherbst. Die großen und dickschaligen Früchte und Fruchtgemüse und Gemüse sind noch am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 6.26h, 12°C.</p>
<p>Lang streckt sich die Ostseite des Elm von Ampleben bis nach Schöningen. Die oberen 50 Höhenmeter versinken in weißen Wolken, Schottland ist hier. An den Hängen weiter unten kommt jetzt die Brombeere.</p>
<p>Sie ist die Frucht zur Übergangszeit zwischen Spätsommer und Frühherbst. Die großen und dickschaligen Früchte und Fruchtgemüse und Gemüse sind noch am Wachsen, der Apfel und die Birne, die Mirabelle und die Pflaume, der Mais und der Kürbis.</p>
<p>Bis auf die Frühsorten bilden sich auch die Kartoffeln noch aus und können so, ebenso wie der Wein, vom Regen profitieren. Sieh wie die Straße glänzt, wie sie uns spiegelt!</p>
<p>Die Brombeere allerdings schmeckt genau jetzt genau richtig. Die wild wachsende Sorte gehört zu den großen Charakteren zwischen Wald und Flur. Bereits die Ernte geschieht unter Schmerzen und Fluchen. Die Dornen packen kräftig zu, die Äste umschlingen gekonnt den Menschenkörper. Jeder Handgriff zur Frucht könnte mit dem Stich einer Wespe enden, die auf dem Rücken der Beere sitzt.</p>
<p>Dieser Geschmack: der Süße zu Beginn folgt ein Wechselspiel aus saurem und herbem Nachglühen.</p>
<p>Eine große Frucht.</p>
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		<title>Sommer, 12. August 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/08/13/sommer-12-august-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Athene Bio]]></category>

		<category><![CDATA[August 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Garten]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<category><![CDATA[Sonnengarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 6.37h, 13°C.
Körper vorn über gebeugt, auf dem linken Fuß liegt die Anpflanzschale. Die linke Hand greift sich das Kohlpflänzchen. Mit Hilfe des rechten Armes hat der Handspaten bereits ein Loch von 25cm Tiefe gegraben. Spaten rechts und Hand links drücken nun die Erde um die Jungpflanze an. Bei Trockenheit mit Wasser angießen.
Das Anpflanzen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 6.37h, 13°C.</p>
<p>Körper vorn über gebeugt, auf dem linken Fuß liegt die Anpflanzschale. Die linke Hand greift sich das Kohlpflänzchen. Mit Hilfe des rechten Armes hat der Handspaten bereits ein Loch von 25cm Tiefe gegraben. Spaten rechts und Hand links drücken nun die Erde um die Jungpflanze an. Bei Trockenheit mit Wasser angießen.</p>
<p>Das Anpflanzen ist die schönste Arbeit. Unbebautes Land wird gestaltet; die Vorstellung, all diese Gemüse mit Liebe umsorgt zu haben, bevor sie ausgewachsen sind und als Lebensmittel in einer der Grünen Kisten Biancas und Norberts landen, macht aus Mühsal Mumme.</p>
<p>Die beiden in Eilum, die nach der Beratung durch einen echten Wirtschaftscoach nun den Garten neu starten: Das griffige &#8220;Sonnengarten&#8221; ersetzt das liebgewonnene &#8220;AtheneBio&#8221;. Halt blöd, wenn Namen nicht sofort einschlagen, sondern es der Suchmaschine bedarf. Athene ist der Steinkauz, den Bianca und Norbert durch das Anlegen von Hecken nach Eilum locken möchten.</p>
<p>Alex ist weg vom Lindenhof, um zu lernen, wie Gemüsesaatgut gezüchtet wird. Heidi Kabel lebt nicht mehr. Die Kartoffelernte 2010 wird geringer ausfallen als die des vergangenen Jahres. Weizen ist das neue Gold.</p>
<p>Ein Jahr Hacken. Auf viele weitere!</p>
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		<title>SOMMER, 20. Juli 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 6.42h, 18°C.
Zurück zu den Zen-Gewohnheiten. Der Läufer läuft den langen Lauf, um bald seinen ersten Halb-Marathon zu absolvieren. Der Gärtner stellt sich einen Tag später in den Garten, um Ostfriesische Palmen zu pflanzen, Anzuchtschale nach Anzuchtschale.
Wiederkehrende Fragen bedürfen klarer Antworten.
Der Läufer hört: &#8220;Warum läufst du so weit?&#8221; -&#8221;Weil ich es kann&#8221;, antwortet er.
Der Gärtner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 6.42h, 18°C.</p>
<p>Zurück zu den Zen-Gewohnheiten. Der Läufer läuft den langen Lauf, um bald seinen ersten Halb-Marathon zu absolvieren. Der Gärtner stellt sich einen Tag später in den Garten, um Ostfriesische Palmen zu pflanzen, Anzuchtschale nach Anzuchtschale.</p>
<p>Wiederkehrende Fragen bedürfen klarer Antworten.</p>
<p>Der Läufer hört: &#8220;Warum läufst du so weit?&#8221; -&#8221;Weil ich es kann&#8221;, antwortet er.</p>
<p>Der Gärtner hört: &#8220;Arbeitest du noch im Garten? Du hast vor ein paar Monaten damit so schön kokettiert!&#8221; -&#8221;Ja&#8221;, antwortet er. &#8220;Zum ersten Mal im Garten zu arbeiten, das ist ein Sturz in den Pool. Das ist wie der erste Rave. Dann muss man Raver werden.&#8221;</p>
<p>Es war in Hachum, einem zu Evessen gehörenden Dorf. Am Wochenende hatte Pascal Fuhlbrügge dort seine Performance &#8220;Enthusiasm&#8221; <a title="Fuhlbrügge in Hachum" href="http://fuhlbruegge.wordpress.com/2010/07/19/enthusiasm-in-hachum/" target="_blank">aufgeführt</a>. Sie ist benannt nach dem gleichnamigen zweiten Album des Hamburgers und bedeutet einen bedeutenden Schritt weg von den üblichen Laptop-Live-Auftritten, wie sie in der elektronischen Musik ja immer noch üblich sind.</p>
<p>Der Abend war schön und gelungen, mit einem Flohzirkus von <a title="Home: Charlotte Pfeiffer" href="http://www.charlottepfeifer.net/" target="_blank">Charlotte Pfeiffer</a> und Bildern von <a title="Home: Fehmi Baumbach" href="http://www.fehmi-baumbach.de/" target="_blank">Fehmi Baumbach</a>. Aus Wolfsburg war Justin Hoffmann angereist, der dort Kurator des Kunstvereins ist. Er hatte gefragt, nach der Gartenarbeit. Die Zeit nach dem Ur-Enthusiasmus bedeutet eben Arbeit, viel Arbeit im Alltag und am Alltag. Die Frage danach,  ob man Gartenarbeiter oder &#8220;Gärtner&#8221; werden will, sieht aus wie  die nach der Null und der Eins. Viele Jahre prägend.</p>
<p>Hoffmann war frisch aus München zurück. Er wies darauf hin, dass seine Band F.S.K. am Dienstag, den 20. Juli im Ampere zu München das wohl einzige  Konzert in diesem Jahr <a title="F.S.K. in München" href="http://www.muffathalle.de/cms/veranstaltungen.php?id=1948&amp;termin=1279576800&amp;monat=&amp;typ=&amp;returntyp=&amp;suchbegriff=&amp;wann=" target="_blank">spielt</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>SOMMER, 13. Juli 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/07/13/sommer-13-juli-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Garten]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 07.08h, 16°C.
Grün wird zu beige: Mit 250 Kilometern pro Stunde rast der ICE von Hamburg nach Hannover. Die Heide liegt in Streifen geschnitten unter der Sonne.
Ein Streifen Mais blaugrün, ein Streifen Kartoffeln grün, ein Streifen blühende Kartoffeln, grün-weiß.
Eine Blumenwiese, eine gemähte Wiese.
Eine Birkenallee.
Ein Streifen Weizen, reifend, von grün zu beige übergehend.
Ein altes Futtersilo, rostrot.
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 07.08h, 16°C.</p>
<p>Grün wird zu beige: Mit 250 Kilometern pro Stunde rast der ICE von Hamburg nach Hannover. Die Heide liegt in Streifen geschnitten unter der Sonne.</p>
<p>Ein Streifen Mais blaugrün, ein Streifen Kartoffeln grün, ein Streifen blühende Kartoffeln, grün-weiß.</p>
<p>Eine Blumenwiese, eine gemähte Wiese.</p>
<p>Eine Birkenallee.</p>
<p>Ein Streifen Weizen, reifend, von grün zu beige übergehend.</p>
<p>Ein altes Futtersilo, rostrot.</p>
<p>Ein Bahnhofsparkplatz, Teer.</p>
<p>Ein passierender ICE.</p>
<p>Ein &#8220;Hundertwasserbahnhof&#8221;, schnell durch.</p>
<p>Ein Streifen Traktor mit Wassertank und Schlauch.</p>
<p>Ein Streifen &#8220;Wasch-Center Celle&#8221;.</p>
<p>Ein Bahnwald.</p>
<p>Zuhause mit dem Fahrrad über die zuwuchernden Feldwege rasen, den Garten vorbereiten im Kopf: Wenn die Sonne knallt, darf es auch im Kopf zünden.</p>
<p>Die Sache mit der Autarkie muss Gestalt annehmen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SOMMER, 2. Juli 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/07/02/sommer-2-juli-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Athene Bio]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 4.38h, 16°C.
Flick, flicker Flicker, Flick Flick.
Helle Straße, dunkle Straße. Die Grenze verläuft kurz vor dem Rittergut Lucklum: Das Gewitter hat zwei Kilometer Luftlinie vor Evessen schlapp gemacht.
Es ist ein Komplex verschiedener Arbeiten, in denen sich ein Künstler der Gegenwart mit dem Flickern auseinandersetzt. Der in Berlin und Chemnitz lebende Künstler Carsten Nicolai nennt ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 4.38h, 16°C.</p>
<p>Flick, flicker Flicker, Flick Flick.</p>
<p>Helle Straße, dunkle Straße. Die Grenze verläuft kurz vor dem Rittergut Lucklum: Das Gewitter hat zwei Kilometer Luftlinie vor Evessen schlapp gemacht.</p>
<p>Es ist ein Komplex verschiedener Arbeiten, in denen sich ein Künstler der Gegenwart mit dem Flickern auseinandersetzt. Der in Berlin und Chemnitz lebende Künstler <a title="Home: Carsten Nicolai" href="http://www.carstennicolai.de">Carsten Nicolai</a> nennt ihn <a title="Nicolai: Rota" href="http://www.carstennicolai.de/?c=works&amp;w=rota" target="_blank">Rota</a>. Eine Rauminstallation mit einer Dream Machine-artigen Lichtquelle im Zentrum hat Nicolai inzwischen minimalisiert.</p>
<p>&#8220;Rota&#8221; ist jetzt auch eine <a title="E-Art-Apps: Rota" href="http://e-art-apps.com/e-art-apps/Rota_4.html" target="_blank">App</a> für das I-Phone. Der Rhythmus des Stroboskopbeschusses auf die Augen lässt sich mit &#8220;Rota&#8221; ebenso manipulieren wie der Ton.&#8221;Frequenz 21-38 Hz. Zustand: Hektik, Stress, Angst.&#8221; Oder &#8220;Frequenz: 8,0 -13 Hz. Zustand: Entspannte Wachheit. Mögliche Effekte: Erhöhte Konzentrations- und Lernfähigkeit.&#8221;</p>
<p>Nicolai beschreibt seine Arbeit und deren Effekte noch im Konjunktiv. So, als wolle er mit &#8220;Rota&#8221; nicht einfach eine Ästhetik des Bewusstseinsverändernden noch einmal aktualisieren. Sondern als wolle er sie mit Akribie kritisch überprüfen.</p>
<p>Trotz ausbleibender Gewitter machen sich die Kartoffeln. Aus dem AtheneBio-Garten hat Bianca heute die ersten Gloria gebracht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SOMMER, 21. Juni 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/06/21/sommer-21-juni-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 16:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 7.03h, 9°C.
Ck Ck Fli Fli. Flick. Flicker. Ck Ck. Fli.
Heute baut und vertreibt Dr. David Woodard die Dream Machine. Wie allerdings in der Nr. 1 der Ausgabe von Christian Krachts Magazin Der Freund nachzulesen ist, ist eine Bestellung der Flickermaschine bei Dr. Woodard nicht zu empfehlen.
Der in Kalifornien lebende Komponist erfreut sich eher einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 7.03h, 9°C.</p>
<p>Ck Ck Fli Fli. Flick. Flicker. Ck Ck. Fli.</p>
<p>Heute baut und vertreibt <a title="Home: David Woodard" href="http://juniperhills.net/" target="_blank">Dr. David Woodard</a> die Dream Machine. Wie allerdings in der Nr. 1 der Ausgabe von Christian Krachts Magazin <a title="Home: Der Freund" href="http://www.derfreund.com" target="_blank">Der Freund</a> nachzulesen ist, ist eine Bestellung der Flickermaschine bei Dr. Woodard nicht zu empfehlen.</p>
<p>Der in Kalifornien lebende Komponist erfreut sich eher einer Existenz, die durch echten Wahnsinn und knallhartes Prankstertum irrlichtert. Baut eine Dream Machine-Krypta für eine Ausstellung in Europa; expediert nach Nueva Germania, einer von Nietzsches nationalsozialistisch überzeugter Schwester Elisabeth Förster gegründete Übermenschen-Siedlung im Dschungel Paraguays.</p>
<p>Ob, wann und in welcher Version eine Dream Machine aus Woodards Werkstätten je ankommt, das weiß nur Richard Wagner der Heilige.</p>
<p>Im Gegensatz zu Woodard und seiner Flamboyanz beschäftigt sich <a title="Home: Carsten Nicolai" href="http://www.carstennicolai.de/" target="_blank">Carsten Nicolai</a> in bemerkenswerter Nüchternheit mit dem Flicker Flicker der Dream Machine.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FRUEHLING, 16. Juni 2010</title>
		<link>http://hacken.spex.de/2010/06/16/fruehling-16-juni-2010/</link>
		<comments>http://hacken.spex.de/2010/06/16/fruehling-16-juni-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 07:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Frühling]]></category>

		<category><![CDATA[Lindenhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 7.04h, 17°C.
Das Ende: Die Kartoffelsaison 2009/ 2010 ist vorbei. Dass es wohl noch im Juni soweit kommen würde, damit hatten alle schon gerechnet. Die Beschwerden und Retouren ließen schließlich die Lindenhof-Crew entscheiden.
So long, Laura. Aber aber, Agria! Dito, Ditta. Nicola! Na, na.
Der Lagerraum mag noch so sehr für Kühle und Dunkelheit sorgen, diese Knollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 7.04h, 17°C.</p>
<p>Das Ende: Die Kartoffelsaison 2009/ 2010 ist vorbei. Dass es wohl noch im Juni soweit kommen würde, damit hatten alle schon gerechnet. Die Beschwerden und Retouren ließen schließlich die Lindenhof-Crew entscheiden.</p>
<p>So long, Laura. Aber aber, Agria! Dito, Ditta. Nicola! Na, na.</p>
<p>Der Lagerraum mag noch so sehr für Kühle und Dunkelheit sorgen, diese Knollen leben eben. Und sie sehen nicht mehr schön aus.</p>
<p>Der neue Jahrgang reift bereits heran, auf den Feldern des Lindenhof: in Riddagshausen sowie am Volzumer Berg. Anfang Juli beginnt die erste Ernte. Mit Hand und Hacke.</p>
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		<title>FRUEHLING, 10. Juni 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 17:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Braun</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Frühling]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Evessen, 01.13h, 13°C.
Flickerflickerflicker. Flicker.  Flickerfli. Die Luft leuchtet in ungeraden Zählweisen. Über dem Dorf  hängt ein Gewitter und bollert und blitzt. Darüber: ein weiteres  Gewitter. Es leuchtet den Hintergrund aus.
Durch die  Fenster geht ein Ruck so vehement, dass die Katzen aufschrecken.  Porzellan wackelt. Metall fällt auf den Boden. Drei, vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evessen, 01.13h, 13°C.</p>
<p>Flickerflickerflicker. Flicker.  Flickerfli. Die Luft leuchtet in ungeraden Zählweisen. Über dem Dorf  hängt ein Gewitter und bollert und blitzt. Darüber: ein weiteres  Gewitter. Es leuchtet den Hintergrund aus.</p>
<p>Durch die  Fenster geht ein Ruck so vehement, dass die Katzen aufschrecken.  Porzellan wackelt. Metall fällt auf den Boden. Drei, vier Stunden später  helfen auch geschlossene Fenster kaum noch. Es hagelt auf die  Dachschrägen. So laut, so laut… “Ich dachte, die Kinder rasen mit den  Bobby Cars durch meine Küche&#8221;, sagt der Nachbar.</p>
<p>Flicker.  In den Kreuzigungsfilmen aus der Mitte des 20. Jahrhhunderts wurde zwar  die Monumentalität des Gewitters gezeigt. Dieses Wibbelige, das an  Götterspeise unter Strom erinnert, strich doch erst Peter Jackson in  seinen “Herr der Ringe”-Verfilmungen heraus.</p>
<p>Flickerflick.  Brutal schön die Idee des Dichters und Beat Poetry-Mystikers Brion  Gysin: die Dream Machine. Das Flickern und Flackern als Stimulanz für  zuhause, für jede Zeit. Nick Sheehans Dokumentarfilm ist im Netz zu  sehen, unter der Adresse <a title="Homepage: Flicker" href="http://www.flickerflicker.com" target="_blank">www.flickerflicker.com</a>.</p>
<p>Womit noch nicht alles gesagt ist.</p>
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